Ian McEwan
Sample Translation: Dieser Text wurde von Silke Mentchens Ib Composition Klasse 2004/5 übersetzt.
Sie konnte das riesige, geschwärzte Backblech sehen, das frisch aus dem Ofen gekommen war. Auf dem Blech waren viele geröstete Kartoffeln, die noch leicht brutzelten. Insgesamt waren es vielleicht einhundert, in unordentlichen, blassgoldenen Reihen. Sie waren vollkommen. Die letzte Reihe wurde umgedreht und Betty sagte: „Sie wollen also die hier, gnä’Frau, in einem Kartoffelsalat?“
„Ganz genau. Schneid die verbrannten Stücke weg, wisch das Fett ab, tu sie in eine große Schüssel und übergieß sie mit reichlich Olivenöl und dann...“, Emily deutete vage auf Obst, das bei der Speisekammertür lag und wo vielleicht – aber vielleicht auch nicht – eine Zitrone liegen könnte.
Betty richtete sich an die Decke. „Und als nächstes wollen Sie vielleicht einen Rosenkohlsalat?“
„Also wirklich, Betty.“
„Einen Blumenkohl-Gratin-Salat? Einen Meerrettichsoßesalat?“
„Du machst viel Wirbel um nichts.“
Betty richtete sich an Celia: „Fräulein Cee, war doch n`Braten, der bestellt war, und wir haben hier den ganzen Tag geschuftet in einer Hitze, die das Blut zum Kochen bringt.“
„Emily, ich bin ganz auf deiner Seite.“, sagte Celia, „Ich will auch keinen Braten in dieser Hitzewelle. Es ist das Beste, wir geben jedem die Wahl. Schick Polly nach draußen Salate schneiden. In der Speisekammer ist Rote-Beete. Betty kann neue Kartoffeln kochen und sie abkühlen lassen.“
Und so wurde das Problem gelöst und der Braten wurde gerettet