Section B
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"Meinungsfreiheit für die Welt - Deutsche Welle" steht groß auf Bonner Stadtbussen. Seit dem Umzug des deutschen Senders dieses Jahr von Köln nach Bonn ist er in der ganzen Stadt präsent. Und mit diesem Spruch wird auch gleich der Auftrag der Deutschen Welle erklärt: Redakteure, freie Mitarbeiter und Korrespondenten berichten unabhängig über Ereignisse nicht nur aus Deutschland und Europa, sondern auch aus anderen Teilen der Welt. Besonders wichtig sind diese Nachrichten für Krisengebiete und Länder, in denen keine Pressefreiheit herrscht - zwei Drittel der Menschheit sind davon betroffen.
Man kann DW-Radio heute in 30 Sprachen empfangen – auf Deutsch und Englisch rund um die Uhr. Das ist kein schlechter Erfolg für einen Sender, der vor 50 Jahren mit einer kurzen deutschen Rundfunksendung seinen Anfang nahm. Seit einiger Zeit geht auch das Internetangebot der Deutschen Welle in vielen Sprachen um die Welt. Das 1992 gegründete DW-Fernsehen hat seinen Sitz in Berlin und sendet auf Deutsch, Englisch und Spanisch. Dazu kommt ein dreistündiges arabisches Programm und eines speziell für Afghanistan in den Landessprachen Dari und Paschtu. Das alles wird von 1500 festen Mitarbeitern aus mehr als 60 Ländern in Bonn und Berlin produziert und mit Steuergeldern finanziert
Die Reichweite des Senders ist beeindruckend: weltweit schalten rund 28 Millionen Hörer DW-Radio ein, und mehr als 22 Millionen sehen DW-Fernsehen. Kein anderes Medium der deutschen Kulturarbeit im Ausland erreicht so viele Menschen. Viele Hörer und Zuschauer nehmen auch aktiv Anteil, was die hohe Zahl der Briefe bestätigt, die täglich bei der Deutschen Welle eingehen.
adapted from: DAAD letter