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Die Hauptcharakter der Weimarer Film sind nicht besonders die SchauspielerInnen, wie manche Leute heutige Filme betrachten. Stattdem sind die wichtigsten Namen die der Regisseuren. Vergleiche werden nicht nur zwischen den Filmen verschiedener Regisseuren, sondern auch zwischen den Filmen von einem spezifischen Regisseur. Die Kunst eines Filmes liegt zuerst in seiner Regie und nur zweitens in seinem Spielen. Meiner Meinung nach sind die Regie, die Fotographien, die Geschichte und der Schnitt wichtiger in Weimar Film als das Speilen. Dies gilt wahrscheinlich nur für Weimaren Film, da das Spielen damals sehr dramatisch und theatralisch wegen des Sprechenmangels und der Neuheit des Filmmittels war. Deshalb konzentriert diese Website auf Regisseuren. Unter den Namen von jedem Regisseur steht eine Liste ihrer bekanntesten Filme mit das Datum ihrer Veröffentlichung in Deutschland. Darunter gibt es eine kurze Biographie über die berufliche Laufbahn jedes Regisseurs.
Fritz LangMetropolis (1927), M (1931), Dr. Mabuse, der Spieler (1922), Das Testament des Dr. Mabuse (1933), Die Niebelungen (1924), Spione (1928) Geboren: 5. Dez. 1890, Wien Gestorben: 2. Aug. 1976, Beverly Hills Fritz Lang studierte Malerei in Paris von 1913 bis 1914. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, ging er wieder nach Wien, um zu kämpfen. Nach dem Krieg schrieb er während einer kurzen Weile bei Decla in Berlin. Nachdem schrieb er bei Ufa, bevor er dort Regie führte. Er arbeitete auch als Regisseur bei Nero-Film. Eine Freundin von ihm, Thea von Harbou, schrieb die Geschichte für seine größten Filme: Dr. Mabuse, der Spieler, Die Niebelungen, Metropolis und M. Obwohl Goebbels wollte, dass Lang Chef der Deutschen Filminstitut wurde, Lang war kein Nationalsozialist (vielleicht weil er katholisch war), also er verließ Deutschland. 1934 kam er in Amerika an, wo er bei MGM arbeitete. Er ging in den 50. Jahren wieder in Deutschland zurück. Heutzutage ist Fritz Lang als vielleicht der größte Regisseur der Weimaren Republik betrachtet. Obwohl es anfangs nicht sehr beliebt war, Metropolis ist der Film, wofür er in Erinnerung blieben wird. Joe MayAsphalt (1929), Tragödie der Liebe (1924) Geboren: 7. Nov. 1880, Wien Gestorben: 29. Apr. 1954, Hollywood Joe May fing 1911 an, Regie zu führen. Ein paar Jahre später gründete er sein eigenes Filmunternehmen. Fritz Lang arbeitete für May am Anfang seiner Karriere. Nach 1933 floh May nach den Vereinigten Staaten, wo er bei Universal arbeitete. Sein letzter Film wurde 1944 für Mnogram gemacht. Walther RuttmannBerlin: Die Sinfonie der Großstadt (1927) Geboren: 28. Dez. 1887, Frankfurt-am-Main Gestorben: 15. Jul. 1941, Berlin Walther Ruttmann benuzte die neuesten Techniken und war Regisseur bei Fox-Europa-Produktion. Er wurde am Ostfront getötet, wo er einen Film machte. F. W. MurnauNosferatu (1922), Faust (1926), Der letzte Mann (1924), Sunrise (1927), Tartüff (1926) Geboren: 28. Dez. 1888, Bielefeld Gestorben: 11. Mär. 1931, Santa Barbara F. W. Murnau stuiderte Kunst- und Literaturgeschichte auf der Universität Heidelberg. Er arbeitete mit Max Reinhardt und fing 1919 in Deutschland an, Regie zu führen. Er zog 1926 in den Vereinigten Staaten ein. Es gibt auch eine Website über Murnau, die ,,Web of Murnau" heißt. Robert WieneDas Cabinet des Dr. Caligari (1919), Die Macht der Finsternis (1924) Geboren: 24. Apr. 1873, Breslau Gestorben: 17. Jul. 1938, Paris Leni RiefenstahlThe Holy Mountain (1926), Triumph des Willens (1935) Geboren: 22. Aug. 1902, Wedding, Berlin Gestorben: 8. Sep. 2003, Poeckling Leni Riefenstahl fing ihre Karriere an als Schauspielerin in den Bergfilmen von Arnold Franck. Sie schaffte Triumph des Willens als Nazipropaganda. Sie bliebt zumeisten dafür in Erinnerung. Josef von SternbergDer blaue Engel (1930), THe Salvation Hunters (1925) Geboren: 29. Mai 1894, Wien Gestorben: 22. Dez. 1969, Hollywood Josef von Sternberg war Regisseurlehrling von 1916 bis ungefähr 1920. 1925 machte er seinen ersten Film, The Salvation Hunters. Er war gewählt, um den ersten Tonfilm Deutschlands zu machen: Der blaue Engel. Paul Wegener und Carl BoeseDer Golem (1920) Geboren: 11. Dez. 1874, Arnoldsdorf (Wegener), 26. Aug. 1887, Berlin (Boese) Gestorben: 13. Sep. 1948, Berlin (Wegener), 6. Jul. 1958, Berlin (Boese) Der Golem war tatsächlich eine Serie von expressionistische Stummfilme. Beide Regisseure sind wahrscheinlich wegen dieser Filmen meist bekannt. Eine umfassende Liste der Filmen jedes Regisseurs können Sie unter The Internet Movie Database finden. Diese Website gibt auch Information über - unter anderen - das Leben von jedem Regisseur sowohl als auch Information über SchauspielerInnen. |
Letzte Bearbeitung: Dienstag den 24. April 2007
Maria Slater
Pembroke College
University of Cambridge
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